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Sportart

Das Trampolinturnen ist eine Sportart, bei der auf einem großen Trampolin verschiedene Sprünge geturnt werden. Neben dem großen Trampolin gibt es noch das Doppelmini-Trampolin.

Geschichte
Geschichtlich begann das Trampolinspringen mit dem Hüpfen auf einer Matratze. Die Idee des Turnens entstand bei Zirkusaufführungen, so dass spezielle Geräte dafür gebaut wurden.

Sportgerät
20110815_Geraet.jpg Das Trampolin besteht aus einem Metallrahmen, in den das Sprungtuch mit Hilfe von 111 Federn eingespannt ist. Das deutsche Trampolin misst insgesamt 5,20m x 3,05m x 1,15m, das Tuch hat eine Fläche von 4,26m x 2,13m. In Deutschland gibt es zwei unterschiedliche Arten  von Sprungtüchern: 4x4 und 4x6 (Breite der verwendeten Nylonbänder). Hergestellt werden die Geräte von der deutschen Firma Eurotramp-Trampoline Kurt Hack GmbH in Weilheim an der Teck bei Stuttgart. Das Familienunternehmen ist der bedeutendste Hersteller von qualitativ hochwertigen Wettkampf- und Freizeittrampolinen weltweit.

Turnumgebung
Training und Wettkämpfe finden in Sport- oder Mehrzweckhallen statt. Die Aktiven im Leistungssport trainieren zudem in den Bundes- sowie Landesleistungszentren.

Sportbekleidung
Die Sportbekleidung unterscheidet sich bei Training und Wettkampf. Beim Training ist es vorteilhaft, enganliegende elastische Kleidung zu tragen. Die Wettkampfkleidung besteht bei den weiblichen Atlethen aus einem Gymnastikanzug, die Herren tragen ein Trikot mit langer Gymnastikhose. Die Kleidung ist körperbetont, damit das Kampfgericht die Ausführung der Sprünge gut erkennen kann. Gesprungen wird grundsätzlich in Strümpfen oder Gymnastikschuhen.

Training

Zu Beginn des Trainings werden die Geräte samt Matten aufgebaut. 20110815_Turnumgebung.jpg Danach erwärmen sich die Aktiven beim Einlaufen und bei Dehnungsübungen. Ein Trainer trainiert jeweils ein Trampolin mit einer Gruppe von 4-7 Turnern, die abwechselnd in mehreren Durchgängen auf dem Gerät einzelne Sprünge, Sprungverbindungen und ganze Übungen (Pflicht/Kür) erlernen und verbessern. Nach dem Training werden die Turngeräte wieder abgebaut. Kinder können ab einem Alter von ca. 5 Jahren mit dem Trampolinspringen beginnen.

Hier gehts zu den Informationen zu unseren Trainingszeiten und -orten.

Übungen
Eine Übung besteht im Trampolinturnen aus 10 verschiedenen hinteranander geturnten Sprüngen. Es wird zwischen Pflicht- und Kürübungen unterschieden. Pflichtübungen (P1 bis P10 und M5 bis M10) sind Übungen mit größtenteils definierten Sprüngen in bestimmter Reihenfolge. Kürübungen können beliebig zusammengestellt werden. Ein Sprung setzt sich aus Salti und Schraubenrotationen zusammen. Aus den einzelnen Sprüngen jeder Übung ergeben sich unterschiedliche Schwierigkeitswerte, z. B.: Ein einfacher gehockter Salto ergibt 0,5 Punkte, eine halbe Schraube 0,1 Punkte.

Wettkämpfe
Beim Trampolinturnen wird zwischen Einzel-, Synchron- und Mannschaftswettkampf unterschieden. Es gibt Wettkämpfe auf Gau-, Landes-, Bundes- sowie internationaler Ebene. Um an Wettkämpfen teilzunehmen, müssen die Voraussetzungen der Wettkampfausschreibung erfüllt werden können (Pflichtübung, Haltungsnoten und Schwierigkeitswerte). Bei Synchron- und Mannschaftswettkämpfen werden die Teilnehmer in verschiedene Altersklassen eingeteilt. Bei Einzelwettkämpfen wird zusätzlich die Unterscheidung zwischen männlichen und weiblichen Aktiven vorgenommen. Das Wettkampfgericht besteht im Einzel- und Mannschaftswettkampf aus 5 Haltungs- und 2 Schwierigkeitskampfrichtern. Beim Synchronturnen werten 4 Haltungskampfrichter, 2 Schwierigkeitskampfrichter und 3 Synchronkampfrichter. Neben den Kampfrichtern gehört auch ein Wettkampfleiter zu jedem Kampfgericht. Die Haltungskampfrichter vergeben für jede geturnte Übung bis max. 10 Punkte (Wertungstafeln). 20110815_Wettkampf.jpg Dabei wird die höchste und niedrigste Wertung gestrichen und die bleibenden Werte addiert. Bei Kürübungen wird zu den Haltungswerten noch die Wertung der Schwierigkeit gezählt. Die Ativen turnen je eine Pflicht- und eine Kürübung. Die besten Aktiven (ca. zwei Drittel, max. 8) jeder Wettkampfklasse kommen ins Finale und turnen eine weitere Kürübung, deren Ergebnis über die Platzierung entscheidet. Am Ende jedes Wettkampfes wird die Siegerehrung durchgeführt. Die besten 3 jeder Wettkampfklasse bekommen auf dem Siegertreppchen Madaillen und/oder Pokale sowie eine Urkunde verliehen.

Sicherheit und Hilfestellung
Zur Sicherheit der Turnenden werden um das Trampolin große weiche Matten gelegt. Mitturner stellen sich um das Turngerät, um einzugreifen, falls ein Turner abseits des Tramplins aufkommen sollte. Wenn ein Sprung in das Tuch misslingen sollte, kann eine sogenannte Schiebematte eingesetzt werden, um Verletzungen vorzubeugen. Um neue Sprünge zu erlernen, gibt es im Training die Möglichkeit eines Saltogürtels. Zusätzlich leisten Trainer Hilfestellungen.

Daten und Fakten
Im Spitzensport kann eine Sprunghöhe von bis zu 9 Metern erreicht werden.
Der höchste Schwierigkeitswert, der bisher in einer Übung geturnt wurde, liegt bei 20,6 Punkten.
Seit dem Jahr 2000 ist das Trampolinturnen eine olympische Disziplin.
Trampoline werden auch für Rehabilitionsmaßnahmen und im Bereich des Behindertensports eingesetzt.

Schauturnen

Zum Schauturnen zählen Turnaufführungen außerhalb von Wettkämpfen. Das können Vorführungen bei Festen, Feiern oder Jubiläen (Stadtfeste, Firmenfeste, Hochzeiten, Geburtstage) sein. Im Vordergrund steht der ästhetische Aspekt der Sprünge. Gern werden Kostüme und Musik zur Untermalung der Showacts eingesetzt.

Hier gehts zu den Informationen rund um unsere Schauturnen.

 

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